• G. Pestalozzi-Marcolin

Neue Wohnformen

Aktualisiert: Jan 9


Das Berufsleben ist abgeschlossen, Zeit sich neu zu orientieren und zu organisieren.

Nun gilt es sich Gedanken zu machen, wie dieser neue, schöne Lebensabschnitt zu gestalten ist. Was will ich und was brauche ich für die Zukunft? Die bisherige Wohnsituation und das soziale Umfeld wurden bis anhin von Beruf und Familie geprägt.Entspricht dies noch meinen heutigen und künftigen Bedürfnissen? Noch ist Zeit vorhanden, die Zukunft selbst zu bestimmen und zu gestalten.

Ein Umzug in eine neue Umgebung, in eine neue Wohnung und in ein neues soziales Umfeld ist eine grosse Herausforderung. Je früher die Weichen für den goldenen Lebensabschnitt gestellt werden, desto grösser ist die Chance sich in einem neuen Umfeld einzugliedern und sich darin wohl zu fühlen.

War es früher die Regel, dass die Dritte Generation im Umfeld der Familie lebte, öffneten anfangs des 20. Jahrhundert die ersten Altersheime in städtischen Regionen ihre Türen. Erst Ende des 20. Jahrhunderts entstanden die ersten altersgerechten Wohnungen. In den letzten Jahren haben sich unzählige neue Wohnformen für den dritten Lebensabschnitt entwickelt.

Das Altersheim verlor an Bedeutung und wandelte sich zunehmend zum Pflegeheim. Mit der stetig zunehmenden Lebenserwartung und auch den verbesserten Einkommensverhältnissen, haben sich im 21.Jahrhundert die Anforderungen an die Gestaltung und die Wohnformen des dritten Lebensabschnittes massiv verändert. Heute wird man nicht mehr einfach nur alt sondern gestaltet den dritten Lebensabschnitt aktiv und selbstbestimmt.

Die Lebensqualität hat dabei einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit und auf das Wohlbefinden.Eine ausgewogene Ernährung, ein wohlwollendes Umfeld, die Selbstbestimmung des Alltags und die Möglichkeit nach Bedarf zusätzliche Serviceleistungen zu beziehen, sind wesentliche Elemente einer hohen Lebensqualität.


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